Fehler 1: Maximal sparen statt optimal strukturieren
Der erste und größte Fehler: Du versuchst, maximal viel Geld zu sparen, statt es intelligent zu strukturieren. Du zahlst 80.000 Euro in bAV, du schüttest den Rest der Gewinne aus, du zahlst Steuern wie ein normaler Angestellter. Das ist nicht schlecht - aber es ist nicht optimal.
Der intelligente Weg: Du machst 30.000 Euro bAV, 20.000 Euro Sachbezüge, 25.000 Euro Tantieme, 10.000 Euro ETF-Sparplan. Das ist weniger Bruttoaufwand für die GmbH, aber deutlich bessere Netto-Position für dich. Viele verstehen das nicht.
Fehler 2: Zu wenig bKV Nutzung
Die betriebliche Krankenversicherung wird massiv unterschätzt. Du könntest 8.000 Euro pro Jahr einsparen durch bKV, tust es aber nicht, weil du denkst, es sei 'zu kompliziert'. Das ist dumm. Es ist absolut einfach und spart dir echtes Geld.
Fehler 3: Keine Dokumentation für Gehalt und Leistungen
Du zahlst dir ein Gehalt, ohne es zu dokumentieren. Du zahlst dir bAV, ohne einen Vertrag zu haben. Das ist riskant. Wenn die Betriebsprüfung kommt, kann das Finanzamt sagen: 'Das ist verdeckte Gewinnausschüttung, weil nicht dokumentiert.' Dann zahlst du nachträglich Steuern und Strafzinsen. Ein einfacher Arbeitsvertrag würde dich schützen.
Fehler 4: Nur Altersrente, keine Berufsunfähigkeit
Du planst deine Rente, aber was ist, wenn du berufsunfähig wirst? Mit bAV kannst du Berufsunfähigkeitsschutz einbauen - für kleines Zusatzgeld. Viele machen das nicht. Das ist ein echtes Risiko, das man absichern sollte.
Fehler 5: Pensionszusage ohne Rückdeckung
Du baust eine Pensionszusage auf, aber die ist intern finanziert - keine Versicherung, kein Depot. Das ist am gefährlichsten beim Firmenverkauf. Die Rückstellung ist eine Bürde für den Käufer, senkt den Verkaufspreis, und du hast weniger Rente. Das hätte man besser machen können.
Fehler 6: ETF-Sparplan in privaten Namen statt strukturiert
Du machst einen ETF-Sparplan privat (mit deinem Privatgeld, nach Steuern). Das ist nicht falsch, aber nicht optimal. Wenn deine GmbH Cash hat, könnte sie dir ein zinsloses Darlehen geben, mit dem du ETFs kaufst. Das ist strukturierter, und bei Beendigung des Darlehens zahlst du nur Kapitalertragsteuer, nicht volle Einkommensteuer.
Fehler 7: Falscher Vergleich zwischen bAV und ETF
Du denkst: bAV oder ETF - ich muss mich entscheiden. Das ist die falsche Frage. Die richtige Frage ist: Wie kombiniere ich beide optimal? 30% bAV (für Steuern), 70% ETF (für Rendite) ist oft die Antwort.
Fehler 8: Zu wenig Firmenwagen, zu viel Gehalt
Du zahlst dir lieber 10.000 Euro mehr Gehalt, statt einen besseren Firmenwagen zu nehmen. Das ist dumm - der Firmenwagen kostet dich weniger in Steuern, aber bringt dir mehr nutzen.
Fehler 9: Rürup statt bAV
Du machst eine Rürup-Rente, weil dir das 'unabhängig' klingt. Aber für GGF ist bAV fast immer besser. Rürup ist für Freiberufler, nicht für Geschäftsführer.
Fehler 10: Kein Plan für die Nachfolge
Du planst deine Vermögensaufbau, aber nicht für den Fall, dass du verkaufst. Das ist der größte Fehler. Ein guter Vermögensplan muss mit deinem Nachfolgeplan koordiniert sein. Nur dann ist er wirklich sicher.
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