Du führst eine kleine GmbH mit überschaubarem Gewinn und denkst, eine GGF-Versorgung sei nur etwas für die Großen? Falsch gedacht. Gerade als GGF einer kleinen GmbH ist deine Altersvorsorge besonders gefährdet — weil du sonst komplett ohne Netz dastehst.
Das Missverständnis: bAV ist nur für profitable Unternehmen
Viele GGF kleiner GmbHs schieben die Altersvorsorge auf die lange Bank. Die Argumentation: Erst muss das Unternehmen profitabel werden, dann kümmere ich mich um die Rente.
Das Problem: Die Zeit arbeitet gegen dich. Jedes Jahr ohne bAV ist ein verlorenes Jahr Steuerersparnis und ein verlorenes Jahr Zinseszins. Wer mit 30 startet und nur 500 Euro monatlich einzahlt, hat mit 67 bei 5 Prozent Rendite über 500.000 Euro. Wer erst mit 45 startet, hat unter gleichen Bedingungen nur 215.000 Euro.
Ab welchem Gewinn lohnt sich eine GGF-Versorgung?
Faustregel: Sobald deine GmbH einen Jahresgewinn (nach Geschäftsführer-Gehalt) von mindestens 20.000 Euro erzielt, solltest du über eine bAV nachdenken.
Bei 20.000 bis 50.000 Euro Gewinn: Starte mit einer Direktversicherung (338 Euro monatlich). Das ist verwaltungsarm, steuerlich einfach und sofort wirksam.
Bei 50.000 bis 100.000 Euro Gewinn: Ergänze die Direktversicherung um eine Unterstützungskasse mit 500 bis 1.000 Euro monatlich.
Ab 100.000 Euro Gewinn: Jetzt lohnt sich eine Pensionszusage — mit dem vollen Bilanzeffekt und unbegrenzter Beitragshöhe.
Die Mindest-Lösung: Direktversicherung mit Höchstbeitrag
Selbst wenn deine GmbH nur moderate Gewinne macht, solltest du mindestens den steuerfreien Höchstbeitrag der Direktversicherung ausschöpfen: 338 Euro monatlich, also 4.056 Euro im Jahr.
Was das bringt: Steuerersparnis für die GmbH von circa 1.100 Euro jährlich (bei 30 Prozent kombiniertem Steuersatz). Über 25 Jahre baut sich ein Kapital von circa 174.000 Euro auf — das sind 500 bis 600 Euro Monatsrente. Kein Vermögen, aber ein solider Grundstein.
Warum kleine GmbHs die Pensionszusage scheuen — und warum sie es nicht sollten
Viele kleine GmbHs scheuen die Pensionszusage, weil sie die Bilanz belastet. Das stimmt — aber nur auf den ersten Blick. Die Rückstellungen mindern den Gewinn und damit die Steuerlast. Und wenn du eine kongruente Rückdeckungsversicherung abschließt, steht auf der Aktivseite ein Vermögenswert, der die Passivseite ausgleicht.
Der eigentliche Grund, warum kleine GmbHs die Pensionszusage scheuen, ist meist ein anderer: Der Steuerberater rät davon ab, weil er die Komplexität scheut. Und der Versicherungsvertreter empfiehlt nur die Direktversicherung, weil er daran die höchste Provision verdient.
Sonderfall: Ein-Personen-GmbH
Du bist alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer? Dann ist deine Situation besonders klar: Null gesetzliche Rente, null Sicherheitsnetz. Die GGF-Versorgung ist für dich kein Nice-to-have — sie ist existenziell.
Gleichzeitig hast du als Allein-GGF den einfachsten Weg: Du bist Gesellschafter und Geschäftsführer in einer Person, es gibt keine Konflikte mit anderen Gesellschaftern, und die Beschlussfassung ist trivial.
Der Wachstumsplan: bAV, die mit deiner GmbH mitwächst
Die beste Strategie für kleine GmbHs: Starte klein und wachse mit. Beginne mit der Direktversicherung, ergänze nach zwei bis drei Jahren eine Unterstützungskasse, und wenn die Gewinne es hergeben, füge eine Pensionszusage hinzu.
So baust du schrittweise eine umfassende Versorgung auf — ohne deine GmbH zu überfordern. Und mit jedem Schritt sparst du mehr Steuern.
Fazit: Auch kleine GmbHs brauchen große Vorsorge
Die Größe deiner GmbH bestimmt nicht, ob du eine GGF-Versorgung brauchst — nur, wie du sie aufbaust. Jeder Euro, den du heute investierst, spart Steuern und baut Vermögen auf. Und jedes Jahr, das du wartest, macht den Rückstand größer.
Der erste Schritt ist der wichtigste: Lass dich beraten und finde heraus, was für deine GmbH heute schon möglich ist.
Deine GGF-Versorgung verdient einen Experten-Check.
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