338 Euro monatlich steuerfrei in die betriebliche Altersvorsorge — das klingt erstmal gut. Aber wenn du als GGF denkst, damit sei deine Altersvorsorge erledigt, mache ich dir heute eine Rechnung auf, die dich wachrütteln wird.
Was bringen 338 Euro monatlich wirklich?
Rechnen wir es durch: 338 Euro monatlich über 25 Jahre bei einer (optimistischen) Rendite von 4 Prozent nach Kosten ergibt ein Endkapital von circa 174.000 Euro. Daraus lässt sich eine monatliche Rente von circa 560 bis 620 Euro finanzieren (bei 25 Jahren Rentenbezug).
550 Euro Rente. Davon gehen noch circa 18 Prozent Kranken- und Pflegeversicherung ab. Bleiben netto circa 450 Euro. Pro Monat.
Deine Versorgungslücke als GGF
Als beherrschender GGF hast du keine gesetzliche Rente. Null Euro. Dein Lebensstandard erfordert aber mindestens 3.000 bis 5.000 Euro netto monatlich — je nach Lebensstil.
Mit den 450 Euro aus der Direktversicherung bleiben dir also 2.550 bis 4.550 Euro Versorgungslücke. Pro Monat. Über 25 Jahre Ruhestand summiert sich das auf 765.000 bis 1.365.000 Euro.
Warum empfehlen so viele Berater trotzdem nur die Direktversicherung?
Die Antwort ist unbequem: Viele Berater kennen die anderen Durchführungswege nicht gut genug. Oder sie empfehlen die Direktversicherung, weil sie daran die höchste Provision verdienen. Eine Direktversicherung mit Provisionstarif bringt dem Vermittler eine Abschlussprovision von 4 bis 5 Prozent der Beitragssumme — das sind bei 25 Jahren Laufzeit circa 3.600 Euro. Einfach verdient.
Eine Unterstützungskasse oder Pensionszusage erfordert hingegen Fachwissen, individuelle Beratung und oft auch Honorarvereinbarungen. Das ist aufwendiger — für den Berater.
Was du stattdessen tun solltest
Schritt 1: Direktversicherung mit Höchstbeitrag als Basis behalten. Das ist ein einfacher, unkomplizierter Baustein.
Schritt 2: Unterstützungskasse für den nächsten Schritt. Hier kannst du 1.000 bis 3.000 Euro monatlich zusätzlich einzahlen — vollständig als Betriebsausgabe absetzbar.
Schritt 3: Pensionszusage für maximale Steuerersparnis. Die Rückstellungen mindern deinen Gewinn sofort.
Mit dieser Kombination erhöhst du deine prognostizierte Rente von 550 Euro auf 4.000 bis 5.000 Euro monatlich — und sparst gleichzeitig 10.000 bis 30.000 Euro Steuern pro Jahr.
Fazit: 338 Euro sind der Anfang, nicht das Ende
Der Höchstbeitrag der Direktversicherung ist ein guter Startpunkt. Aber wenn du als GGF deine Versorgungslücke ernsthaft schließen willst, brauchst du mehr. Deutlich mehr.
Welcher Durchführungsweg passt zu dir? Finde es heraus.
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