Warum die Beraterauswahl entscheidend ist
Die Altersversorgung als Gesellschafter-Geschäftsführer ist zu wichtig, um sie einem durchschnittlichen Berater anzuvertrauen. Ein guter bAV-Berater kombiniert Steuerkenntnisse, Bilanzverständnis und Versorgungsplanung. Ein schlechter Berater kostet dich Tausende in Form von Steuernachzahlungen, zu hohen Sparquoten oder ungeeigneten Modellen. Mit diesen 8 Kontrollfragen schärfst du deinen Blick und erkennst sofort, mit wem du es zu tun hast.
Frage 1: Wie lange machst du bereits bAV-Beratung?
Erfahrung ist nicht alles, aber fehlende Erfahrung ist ein großes Warnsignal. Ein guter Berater hat mindestens 10 Jahre aktive Erfahrung in GGF-Versorgungen. Er sollte echte Cases bearbeitet haben – nicht nur Standardlösungen verkauft. Berater mit weniger als 5 Jahren Erfahrung sind ein Risiko. Sie kennen oft nicht die Fallstricke und die Tiefendetails, die bei bAV-Planungen entscheidend sind. Höre auf dein Bauchgefühl: Wirkt der Berater sicher und lässt sich auch von schwierigen Fragen nicht aus der Ruhe bringen?
Frage 2: Hast du Spezialisierung auf GGF-Versorgungen?
Ein Finanzberater, der Altersversorgung für normale Arbeitnehmer verkauft, ist nicht automatisch ein guter GGF-Berater. GGF-Versorgungen sind komplexer – mit Themen wie Gesellschafterdarlehenszinsen, Gewinnentnahmen, Gesellschafterwechsel. Beherrschte Versorgungen unterscheiden sich fundamental von reinen Arbeitnehmer-Modellen. Ein guter Berater hat mehrere erfolgreiche GGF-Fälle in seinem Portfolio und kann dir konkrete Beispiele zeigen. Wenn er vage antwortet oder ausweicht, ist das ein Zeichen für begrenzte Expertise.
Frage 3: Wie strukturierst du die Beratung – Prozess statt Produkt?
Manche Berater verkaufen dir sofort eine Direktversicherung oder einen Pensionsfonds. Ein guter Berater startet mit deiner Analyse – Alter, Vermögen, Ertragslage, Steuersituation, Ziele. Erst nach dieser Analyse empfiehlt er ein geeignetes Modell. Wenn der Berater in eurem ersten Gespräch bereits ein Produkt anpreist, ist er Verkäufer, nicht Berater. Das ist nicht unbedingt böse, aber es bedeutet: Seine Empfehlung könnte von Provisionsinteressen gefärbt sein.
Frage 4: Arbeitest du mit Steuerberatern zusammen?
Die beste bAV-Beratung koordiniert mit deiner Steuererklärung, deinen Bilanzthemen und deiner Gewinnentnahmeplanung. Ein Berater, der isoliert arbeitet ohne Abstimmung mit deinem Steuerberater, übersieht oft wichtige Synergien. Ideal ist: Der bAV-Berater und dein Steuerberater sprechen miteinander, teilen Informationen und bauen eine kohärente Strategie auf. Frage den Berater direkt: ‚Koordinierst du mit meinem Steuerberater?' Eine positive Antwort ist ein gutes Zeichen.
Frage 5: Wie transparent sind deine Gebühren und Provisionen?
Transparente Gebühren bauen Vertrauen auf. Ein guter Berater erklärt klar, wie viel er verdient – ob Honorar, Provision oder beides. Provisionen sind nicht schlecht, aber du solltest sie kennen. Wenn ein Berater herumdruckst oder Gebühren unklar kommuniziert, ist das ein Warnsignal. Manche Berater arbeiten honorarbasiert (100–300 Euro pro Stunde für GGF-Planung), andere provisionsbasiert (1–3 % des ersten Jahresbeitrags). Beide Modelle können gut sein – solange du Transparenz erhältst.
Frage 6: Kannst du mir Referenzen von anderen GGF-Clients zeigen?
Ein etablierter Berater mit echten Erfolgen ist gerne bereit, dir Referenzen zu nennen. Diese sollten ähnliche Unternehmen sein – ähnliche Größe, ähnliche Branche, ähnliche Ausgangssituation. Sprich mit einer oder zwei Referenzen. Frage sie: ‚War der Berater zugänglich? Hielten sich seine Prognosen in der Realität? Würde er die Beratung wiederholen?' Wenn der Berater keine Referenzen nennen will oder nur vage Kontaktdaten gibt, ist das verdächtig.
Frage 7: Wie planst du die Finanzierung konkret?
Hier wird es technisch. Der Berater sollte dir konkrete Szenarien rechnen können – nicht nur Standardtabellen, sondern maßgeschneidert auf deine Ertragslage. Wie hoch sind die jährlichen Beiträge in den nächsten 5, 10, 15 Jahren? Wie wirken sich schwache Ertragsjahre aus? Was passiert, wenn dein Unternehmen schneller wächst? Ein versierter Berater hat solche Szenarien im Kopf und kann dir Elastizität im Modell zeigen – also die Flexibilität, die Beiträge bei Bedarf anzupassen.
Frage 8: Was ist dein USP – Deine besondere Stärke?
Dieser Berater gegen zehn andere – was macht ihn besonders? Ist es sein Netzwerk zu guten Versorgungsträgern? Seine Fähigkeit, komplexe Beteiligungsstrukturen zu handhaben? Seine Software-Tools für Szenarien-Analysen? Sein Fokus auf Steuererleichterungen? Ein guter Berater hat eine authentische Antwort auf diese Frage. Sie zeigt dir seinen echten Mehrwert jenseits von Standardberatung.
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