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Garantiezins in der bAV: Sicherheit oder Renditefalle?

Garantiezins von 1,0 Prozent ist 2026 keine Sicherheit - es ist eine Rendite-Bremse. Warum?

Der Garantiezins ist das Verkaufsargument Nummer 1 bei klassischen bAV-Produkten. Dein Geld ist sicher! Nur: Sicher vor was? Und zu welchem Preis?

Was ist ein Garantiezins?

Ein Garantiezins bedeutet: Der Versicherer garantiert dir, dass dein eingezahltes Kapital mindestens X% pro Jahr waechst. 2026: meist 1,0 Prozent p.a. Das klingt sicher. Psychologisch ist es beruhigend. Mathematisch ist es ein Desaster.

Das Garantiezins-Problem: Es ist zu niedrig

Durchschnittliche Boersen-Rendite: 6-7% p.a. (historisch). Durchschnittliche Inflation: 2-3% p.a. Garantiezins: 1,0 Prozent p.a. Wenn der Versicherer 6% Rendite am Markt erwirtschaftet, du aber nur 0,4% kriegst, behaelt der Versicherer 5,6% deiner Rendite.

Real vs. nominal: Inflation entwertet deine Garantie

Ein Garantiezins von 1,0 Prozent p.a. mit 2,5 Prozent Inflation bedeutet: -1,5 Prozent REALES Vermoegenswachstum. Du sparst 30 Jahre und wirst am Ende REAL aermer.

Der psychologische Wert vs. der finanzielle Preis

300 EUR monatlich, 30 Jahre, 6% Marktrendite: Mit Garantie 210.000 EUR. Ohne Garantie ETF-Nettotarif 340.000 EUR. Psychologische Sicherheit kostet dich 130.000 EUR. Das ist teuer fuer einen psychologischen Effekt.

Fazit: Garantiezins ist eine Renditefalle

Wenn du es brauchst - gut. Zahlst halt 130.000 EUR dafuer. Das ist deine Wahl. Wenn du es nicht brauchst und nimmst es trotzdem: Das ist ein Fehler. Die 1,0 Prozent Garantie ist keine Sicherheit. Das ist eine versteckte Gebuehr.

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