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Beitragszusage mit Mindestleistung (BZML): Warum dieses Modell dich Rendite kostet

BZML klingt sicher, kostet aber 1,5-2,0% p.a. in versteckter Rendite. Ein Versicherer-Trick?

BZML ist eines der am meisten missverstandenen bAV-Produkte. Der Versicherer garantiert dir, dass dein eingezahltes Kapital minimal erhalten bleibt. Das klingt fair. Praktisch? Der Versicherer behaelt sich vor, eine hohe Kostenprovision zu entnehmen, bevor die Rendite berechnet wird.

Das BZML-Kostenmodell

Ein typisches BZML bei der Allianz: 300 EUR/Monat = 4.056 EUR/Jahr. Verwaltungskosten 2,5% = 90 EUR. Abschlussgebuehren 1,5% = 54 EUR. Bearbeitungsgebuehren 0,75% = 27 EUR. Tatsaechliche Sparbasis: 3.429 EUR. Bei 6% Marktrendite erhaelst du 3,8% auf Sparbasis. Deine real Rendite: 130 EUR vs. potenziell 216 EUR ohne Kosten = 86 EUR weniger.

Der psychologische Trick

BZML wird immer so verkauft: Du sparst ohne Risiko. Egal was passiert, dein Geld waechst. Technisch wahr (unter Bedingung, dass Versicherer solvabel bleibt). Aber: Dein Geld WAECHST ja nicht. Es schrumpft real. 1,0 Prozent Garantie bei 2-3% Inflation = -1,5% bis -2,5% reales Wachstum.

Vergleich nach 25 Jahren

300 EUR monatlich: BZML (Allianz) 200.000 EUR. Klassische Unterstuetzungskasse 240.000 EUR. ETF-Nettotarif (HDI/Condor) 320.000 EUR. Differenz BZML vs. Nettotarif: 120.000 EUR.

Fazit zu BZML

BZML ist ein Versicherer-Konstrukt, das hauptsaechlich Versicherern nutzt. Die hohen Kosten sind versteckt, die Rendite unterperformant. Nutze BZML nur, wenn du keine Risiken ertragen kannst. Sonst: Nettotarif.

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